Um Risiken für Kinder und Jugendliche weitestgehend ausschließen zu können und um die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes zu erfüllen, sind folgende Überlegungen vor der Veranstaltung empfehlenswert.

 

 

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Jugendschutzbeauftragte Person

Benennen Sie einen Jugendschutzbeauftragten, der sich während der Veranstaltung um die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen kümmert. Er ist hierbei Ansprechpartner für alle auftretenden Probleme und Fragen bezüglich des Jugendschutzes.

 

Bei regelmäßigen Kontrollgängen hat er auf den altersgemäßen Umgang mit Alkohol, Tabak und auf die Einhaltung der Zeitgrenzen zu achten sowie das Theken- und Ordnungspersonal entsprechend zu unterstützen. Auch im Außenbereich sollten Kontrollen stattfinden um sicherzustellen, dass Minderjährige dort keinen mitgebrachten Alkohol konsumieren.

 

Werden alkoholische Getränke ausgeschenkt, ist der Einsatz von Jugendlichen an der Theke nicht gestattet. Das Thekenpersonal hat auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes bezüglich des Ausschankes von Alkohol zu achten. Dies kann über eine Kontrolle der am Einlass bereits getätigten Alterseinteilung mittels farbiger Armbänder o.ä., oder durch eine Ausweiskontrolle geschehen. Ohne Altersnachweis kann kein Alkoholausschank erfolgen.

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Ordnungsdienst

Zur Aufrechterhaltung der Sicherheit sollte eine der Besucheranzahl angemessene Anzahl von Ordnern (empfohlen 1:50) eingesetzt werden.

 

Diese Ordnungskräfte müssen als solche z.B. durch eine einheitliche Kleidung mit einem Hinweis (Ordner) eindeutig erkennbar sein und das 18. Lebensjahr vollendet haben.

 

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Belehrung des Personals

Jeder Veranstalter ist verpflichtet, sein Personal über die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes zu informieren und auf deren Einhaltung hinzuweisen.

 

Grundsätzlich wird die Person zur Verantwortung gezogen, die für die Abgabe bzw. die Erlaubnis zum Verzehr verantwortlich war. Dies kann der Veranstalter, eine Thekenkraft aber auch eine andere Person über 18 Jahren sein, die an Minderjährige Alkohol abgegeben hat.

 

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Notfallplan

  • Stellen Sie bereits im Vorfeld einen Notfallplan auf und führen Sie gegebenenfalls Vorgespräche mit dem Ordnungsamt, der Polizei, der Feuerwehr und dem Jugendamt!
  • Stellen Sie einen schnellen Zugriff auf ein Telefon mit allen relevanten Nummern sicher!
  • Stellen Sie auch ihre eigene Erreichbarkeit sicher!
  • Informieren Sie grundsätzlich immer die Polizei, wenn Sie oder das Sicherheitspersonal eine Situation nicht mehr kontrollieren können!
  • Rufen Sie bei massiven Ausfallerscheinungen durch zu viel Alkohol oder bei Verletzungen sofort den Notarzt!
  • Achten Sie darauf, dass die Fluchtwege für Polizei und Rettungswagen
    freigehalten werden!

Kontakt

Landratsamt Ostallgäu
Jugendamt 

Frau Fichtl

Tel.: 08342 911-129
Fax: 08342 911-501
 
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